SEMINARE
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Rückblick: Die Chancen der eigenen Marke für Freiberufler und Micro-Unternehmer

Dauer 3 Stunden
Von Inke Schulze-Seeger
Website: Inke Schulze-Seeger

Der Mensch als Marke
oder das Spiel mit der Differenz

Basierend auf dem einfachen Modell der Selbst- und Fremdwahrnehmung wurden wir von Frau Inke Schulze-Seeger in die Vorstellung des Menschen als Marke eingeführt.

Bei diesem Konzept soll die Differenz zwischen Identität und Image, zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung, durch die Applikation der Mechanismen und Charakteristika von Marken auf uns selbst bzw. auf den Menschen, überdeckt und überschrieben, wenn nicht gar getilgt werden. Dieser Prozess wird ermöglicht, indem eine andere Differenzierung eröffnet wird, nämlich die Differenzierung unserer Marke zu anderen Marken, unseres Images zu anderen Images und unserer Leistungen und Produkte zu anderen. Es handelt sich also um eine Verschiebung, um eine Substitution von Differenzen. Die eigentliche Differenz wird auf eine andere verschoben - vielleicht mit dem Unterschied, dass hier die Verweigerung der Differenzierungsarbeit, durch das im Seminar angeführte Zitat von Al Ries, unter Todesdrohung gestellt wird: „Differentiate or die!“
Unsere Alleinstellungsmerkmale als scheinbar positiv gesetzte Werte, errechnen sich damit im Wesentlichen aus der Differenz zu anderen und werden ex negativo definiert, als das, was sie nicht sind. Diese Merkmale gilt es zunächst in einer Art Selbstbefragung dingfest zu machen, zu prüfen und anschließend werbetauglich zu verbalisieren.

Nach dieser Verschiebung überdecken oder überschreiben das fertige Image und die fertige Marke dann auch die Eigenschaften unserer Produkte und Dienstleistungen. Wie weitreichend dieser Mechanismus tatsächlich gedacht wird, ist dem folgendem Zitat aus dem Seminar zu entnehmen:

Eine Marke unterscheidet ein Produkt oder eine Dienstleistung von der Konkurrenz durch einzigartige Eigenschaften, die von der Zielgruppe auch als solche wahrgenommen werden.

Die einzigartigen Eigenschaften werden also nicht dem Produkt oder der Dienstleistung angerechnet, sondern der Marke. Sie ist damit nicht nur emotionaler Stimulator bei der Kaufentscheidung, sondern den tatsächlichen Charakteristika unserer Produkte und Dienstleistungen übergeordnet. Damit funktioniert sie ganz und gar als Metapher, die Bezeichnendes und Bezeichnetes verdichtet.

Verschiebung und Verdichtung, Metonymie und Metapher, für Medienschaffende sicher keine Unbekannten, sollen unseren Produkten und Dienstleistungen und damit uns zum Erfolg auf dem Markt verhelfen.

v.g.

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